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Förderkreis Rechtsrheinisches Köln e.V.




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1914 zu Köln eingemeindet
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Am 1. April 1914 wurde die Stadt Mülheim/Rhein nach Köln eingemeindet. Betroffen waren davon außer dieser Stadt die Ortschaften Brück, Buchheim, Dellbrück, Dünnwald, Flittard, der nördliche Teil von Höhenberg, Höhenhaus, Holweide, Merheim, Ostheim, Rath und Stammheim. Neubrück entstand später.
Dazu wurden die unterschiedlichsten Aktionen inszeniert:

                         
In BRÜCK hat die Werkstatt für Ortsgeschichte die Broschüre "100 Jahre Köln-Brück" herausgegeben. Die Bürgergemeinschaft lud zu einem Bürgerfest am Sa., 30. August ein
Die Eingemeindung dieser großen Region gibt dem Heimat-Verein Köln-DELLBRÜCK e.V. Ahl Kohgasser gegr. 1948 den Anlass, das Buch "Die Eingemeindung der Bürgermeisterei Merheim und der Kreisstadt Mülheim/Rhein nach Köln" herauszugeben.
Mit einer Ausstellung im Rahmen des Dünnwalder Frühlings am 10. und 11. Mai und an einem Themenabend am 18. November erinnerte der Bürgerverein an 100 Jahre  DÜNNWALD zu Köln.
In FLITTARD führte der Bürgerverein eine Riesenfeier am 10. Mai durch und kombinierte mehrere Anlässe: 25 Jahre Vereinsbestehen, 100 Jahre Eingemeindung zu Köln und erste urkundliche Erwähnung von Flittard vor 1025 Jahren.
In HÖHENBERG gab es am 24. Mai im Rahmen des Veedelsfestes themenbezogene Führungen durch die Germaniasiedlung.



http://www.foerderkreisrrhkoeln.de/projekt/foe-emblem-rot-100.jpg
                            
Die Bezeichnung "HOLWEIDE" ist mit der Eingemeindung vor 100 Jahren untrennbar verbunden. Von daher entwickelte sich auch bei dieser Bürgervereinigung eine entsprechende Aktion.

In MERHEIM bereiteten sowohl der Bürgerverein als auch der Geschichtskreis Aktionen vor: Am Wochenende 24. und 25. Mai hatte der Geschichtskreis eine entsprechende Ausstellung präsentiert, und am 27. Juni  enthüllten Bürgerverein und Geschichtskreis offiziell den Ersatz-Bildstock Nr. 4 Ecke Fußfallstraße / Hohensyburgstraße in Verbindung mit einem Merheimer Abend.
In MÜLHEIM zeigte Herr Peter Schmitter zu dem Anlass vom 24. März bis zum 13. April eine große Ausstellung im Kulturbunker Mülheim. Auskunft unter Tel.: 0221-603166 oder unter ps-muelheimarchiv@t-online.de.

In OSTHEIM wurde an die Eingemeindung  nach Köln vor 100 Jahren am So., 31. August  erinnert. Dazu bauten ca. 50 Vereine und Einrichtungen ihre Stände zwischen Rösrather und Zehnthofstraße auf. In RATH wurde an die Eingemeindung  nach Köln vor 100 Jahren am Fr., 12. September  erinnert. Dazu waren alle zum Bürger-und Vereinszentrum an der Rösrather Straße eingeladen worden. Auch in POLL hatte man 2014 einen historischen Anlass zum Feiern: Weil Poll am 1.4.1003 erstmals urkundlich erwähnt wurde, eröffnete man am Sa., 27. Sept. um 15 Uhr im Bürgerzentrum eine Ausstellung zu "1011 Jahre Poll".

Unser Förderkreis hat zu diesem Anlass die "Kleine Heimatskunde des Kreises Mülheim am Rhein für Schule und Haus" von Friedrich Kerper aus dem Jahr 1888 nachdrucken lassen.

Hier ein Blick ins Inhaltsverzeichnis:
               

Das Buch hat die ISBN-Nummer 978-3-00-043930-8 und kostet über den Förderkreis 1,30 € weniger als die 7,80 € im Buchhandel.


Wie entstand der Landkreis Mülheim, und was wurde 1914 daraus, als die Stadt Mülheim zu Köln eingemeindet wurde  (siehe auch "http://www.kreisgebiet.de/kreis-rhein-berg/landkreis_geschichte.htm"):
Der Vorläufer des jetzigen Kreises wurde 1932 gegründet und setzte sich aus den restlichen Städten und Gemeinden des aufgelösten Kreis Mülheim am Rhein (Bensberg, Bergisch Gladbach, Odenthal, Overath und Rösrath) sowie den Städten und Gemeinden des aufgelösten Kreis Wipperfürth (Engelskirchen, Kürten, Lindlar und Wipperfürth) zusammen.

Der Kreis Mülheim am Rhein ist ein ehemaliger Landkreis im Regierungsbezirk Köln in der preussischen Rheinprovinz, der 1816 aus dem von 1806 bis 1814 französisch beherrschten Großherzogtum Berg, hier den Kantonen Bensberg und Mülheim am Rhein und einem Teil von Lindlar im Arrondissement Mülheim am Rhein, Département Rhein entstanden ist.

Zum Kreis gehörten die damaligen Bürgermeistereien Bensberg (heute ein Stadtteil von Bergisch Gladbach), Gladbach (heute Stadt Bergisch Gladbach), Kalk (heute Stadtbezirk 8 "Köln-Kalk", Mülheim (heute Stadtbezirk 9 "Köln-Mülheim"), Odenthal (heute Gemeinde Odenthal), Overath (heute Stadt Overath), Porz (heute Stadtbezirk 7 "Köln-Porz") und Rösrath (heute Stadt Rösrath).

Die Stadt Mülheim am Rhein wird 1901 aus dem Kreisgebiet ausgegliedert und wird eigener Stadtkreis.

Die Stadt Mülheim am Rhein war von 1816 bis 1932 Sitz der Kreisverwaltung, obgleich die Stadt von 1901 bis 1914 eigener Stadtkreis im Regierungsbezirk Düsseldorf war und 1914 nach Köln eingemeindet wurde.

Der Kreis wird 1932 aufgelöst und gemeinsam mit Teilen des Kreises Wipperfürth zum Rheinisch-Bergischen Kreis umformiert.

Der Kreis Wipperfürth ist ein ehemaliger Landkreis im Regierungsbezirk Köln in der preussischen Rheinprovinz, der 1816 aus dem von 1806 bis 1814 französisch beherrschten Großherzogtum Berg, hier dem Kanton Wipperfürth im Arrondissement Elberfeld, Département Rhein sowie dem Kanton Lindlar im Arrondissement Mülheim am Rhein, ebenfalls im Rhein-Departement entstanden ist.

Zum Kreis gehörten:

1. die Stadt Wipperfürth,
2. die Gemeinden: Bechen, Engelskirchen, Hohkeppel, Klüppelberg, Kürten, Lindlar, Olpe, Wipperfeld. Der Kreis hatte im Jahr 1900 etwa 28.000 Einwohner.

Der Landkreis wurde 1932 aufgelöst und mit den Restgemeinden des Kreises Mülheim am Rhein zum Rheinisch-Bergischen Kreis zusammengeschlossen.

Der Rheinisch-Bergische Kreis existiert in seiner jetzigen Form seit dem 1. Januar 1975, dem Jahr der letzten Kommunalgebietsreform. Es wurde aus den Teilen des ehemaligen Rheinisch-Bergischen Kreises und des früheren Rhein-Wupper Kreises gebildet, dabei kamen Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen hinzu, Engelskirchen, Lindlar und Wipperfürth kamen zum erweiterten Oberbergischen Kreis.