Förderkreis Rechtsrheinisches Köln e.V.

http://www.foerderkreisrrhkoeln.de


Hallo Heimatfreunde!

Heute erfolgt die herzliche Einladung zur

"Herbst-Exkursion"

am Samstag, den 21. Oktober 2017


Hier gibt es Anfahrttipps!

Vorsitzender
Bernhard Lob
Borngasse 101
51469 Bergisch Gladbach
Fax/Tel.: 02202-45579
 
 
 

E-Mail: foerderkreisrrhkoeln@nexgo.de


Was bisher Sagenhaftes über die Museumsinsel Hombroich gehört wurde, wird mit dem heutigen Spaziergang noch in den Schatten gestellt. Zwar stellt Hombroich schon für sich genommen ein einmaliges Ensemble aus Landschaft, Architektur und Kunst dar, aber auf dem zweistündigen philosophischen Spaziergang taucht man nochmals in eine unbekannte faszinierende Welt ein. Ich kann selbst nicht besser für den Ausflug werben als dieses Video es tut: http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=38055

       

Das 1987 eröffnete Museum Insel Hombroich (Gesamtübersicht als pdf) ist der verwirklichte Traum des Düsseldorfer Sammlers Karl-Heinrich Müller (1936-2007). Zu seiner vielseitigen Sammlung gehören neben fernöstlicher Kunst Werke von Lovis Corinth, Hans Arp, Kurt Schwitters, Alexander Calder, Henri Matisse, Rembrandt, Yves Klein und Gotthard Graubner. Diese wollte Karl-Heinrich Müller mit anderen Menschen teilen und wählte  in Anlehnung an den französischen Maler Paul Cézanne  das Leitmotiv „Kunst parallel zur Natur“.

Das Museum Insel Hombroich ist ein besonderer Ort, jenseits des hektischen Alltags und modischer Trends. Es lädt dazu ein, sich auf die unmittelbare Begegnung mit Kunst und Natur einzulassen. Im Museum gibt es keine Hinweisschilder. Die Besucher können auf dem weitläufigen Gelände ihre eigenen Wege finden und dabei Kunst ebenso wie Natur entdecken. Diese Freiheit des Geistes macht den besonderen Reiz des Museums aus. Ein Tag im Museum Insel Hombroich schärft die Sinne.

       

Auch an diesem Tag kann man sich für 3 "Module" entscheiden:
12.30 Uhr: Treffpunkt am Eingang / Kassenbereich der Museumsinsel, Minkel 2, 41472 Neuss und erwirbt dort bei Ankunft eine Eintrittskarte zu 20,- €, siehe selbst unter:
                   http://www.inselhombroich.de/museum-insel-hombroich/informationen/oeffnungszeiten-eintritt/
13.00 Uhr: Zweistündiger philosophischer Spaziergang mit Herrn Dr. Thomas Ebers aus Bonn zum Thema "Orte über Orte - wir philosophieren über das Verweilen" und machen dabei unsere eigenen Erfahrungen bei Sammlungsorten, privaten und öffentlichen Orten, Verwirrungsorten, Anders-Orten, Rückzugsorten usw.  Schließlich sehen wir das "Gespräch einer Hausschnecke mit sich selbst" von Christian Morgenstern in einem anderen Licht.
Der Spaziergang endet bei der Scheune (im Plan Nr. 10) mit WCs.
Nach 30-45 min sind wir wieder an den Pkws und fahren zum Kaffeetrinken.
16.00 Uhr:  Kaffeetrinken neben der Braunsmühle in Büttgen (An der Braunsmühle 2 in 41564 Kaarst), wo Ehrenamtler extra für uns Kaffee und Kuchen servieren und die Mühle in Betrieb nehmen. Die Mühle wurde 1756 mit zwei Mahlgängen erbaut und vor wenigen Jahren mittels der NRW-Stiftung restauriert. Die Führungskosten sind in den 12,- € (Mitgliederrabatt 2,- €) für alle Führungen enthalten.

Weil die Veranstaltung heute relativ spät beginnt, liegt das 3. Modul am Vormittag: Man kann am Vormittag ganz individuell zur benachbarten Raketenstation Hombroich (41472 Neuss) fahren. Der Zugang für Fußgänger ist frei und täglich 9 Uhr – 19 Uhr möglich. Die Raketenstation Hombroich wurde zu Zeiten des Kalten Krieges als Teil des Nato-Luftverteidigungsgürtels durch ein belgisches Raketengeschwader betrieben. 1994 kaufte Karl-Heinrich Müller, Kunstsammler, Mäzen und Gründer von Museum Insel Hombroich die Raketenstation. Er legte den Grundstein für die kulturelle Entwicklung des ehemaligen Nato-Geländes zu einem Ort der Kunst Wissenschaft und Natur. Die Kultur in NRW erhielt hier ein interdisziplinäres Experimentierfeld. Die Hallen, Hangars, Erdwälle und der Beobachtungsturm auf der rund 11 ha großen Fläche der Raketenstation Hombroich wurden renoviert und umgestaltet. Für die Bebauung des Geländes konnte Karl-Heinrich Müller neben dem Bildhauer Erwin Heerich weitere international renommierte Künstler und Architekten gewinnen, die sich mit ihren Bauten in einem Grenzbereich von Architektur und Skulptur bewegen: Erwin Heerich, Raimund Abraham, Tadao Ando, Oliver Kruse, Katsuhito Nishikawa und Alvaro Siza. 1997 brachte Karl-Heinrich Müller das Museum Insel Hombroich, das Kirkeby-Feld und die Raketenstation in die Stiftung Insel Hombroich ein. Auf der Raketenstation leben und arbeiten heute bildende Künstler, Literaten, Komponisten und Wissenschaftler aus verschiedenen Nationen und Kulturkreisen.
Weitere Erklärungen zur Raketenstation: http://www.inselhombroich.de/raketenstation-hombroich/labor/
Übersicht zur Orientierung: http://www.inselhombroich.de/wp-content/uploads/Plan-der-Raketenstation-Hombroich.pdf

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass an diesem Ausflug - so wie an allen unseren Veranstaltungen - nur auf eigene Gefahr hin teilgenommen werden kann! Der Wanderleiter macht Streckenvorschläge, denen man nicht nachkommen muss! Wer sich anmeldet, erkennt die Teilnahmebedingung an, dass weder der Exkursionsleiter noch der veranstaltende Verein für einen Schaden haftet!

Anmeldung für diese Exkursion ist ab sofort möglich.

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich während der Exkursion mein Handy mitführen werde: 0175-8310345!
Bis zum 21. Oktober grüßt herzlich Ihr / Euer / Dein
Bernd